(Teil 1.) aus „Macht & Moral der Vernunft“

Dem interessierten Leser bieten wir kurze Auszüge aus verschiedenen Kapiteln.
Aus dem Nachtrag – „Sieg der Macht – Sieg der Moral – Sieg der Vernunft“


Zur Rechtslage: Das GG stellt das Wohl seiner Bürger an oberste Stelle. Dies ist gerade die Basis auf der die BRD eine erfolgreiche Gesellschaft wurde. Die Eigenschaften dieser Nation resultieren aus der Kultur, dem Geist und der Produktivität ihrer Gesellschaft. Wären vor 50 Jahren 1 Million Flüchtlinge aus dem Orient zugewandert, gäbe es nicht das heutige Deutschland. Fragen Sie nicht Nostradamus. Gehen Sie in die Städte und Viertel wo Ausländer den Hauptteil der Bevölkerung stellen und ein Bild wird sichtbar.
Über das Materielle hinaus, mit der totalen Öffnung nationaler Grenzen, verringern sich die geistigen Grenzen eng um die perzeptive Auswahl emotionaler Vorgaben. Die Vernunft scheint klar außerhalb dieser Grenze zu liegen.“

„Die staatliche Macht muss ihren Sieg erringen, damit eine Nation überlebt. Auch die Ethik, die der Vernunft entspringt, und die Vernunft selbst, brauchen Macht. Am Ende muss immer einer herrschen, lass es die Vernunft sein, und nicht die Barmherzigkeit! Die Vernunft herrscht nicht über, sondern sie herrscht im Namen der Gesellschaft.“

„Die Menschen sind nicht alle „gleich“, Klassen und Schichten ergeben sich aus den unterschiedlichen Anlagen, Interessen und Fähigkeiten. Darüber hinaus, kann natürlich nicht jeder in der Wallstreet oder im Westend geboren werden. Die Menschen in den unwirtlichen Regionen, oder der sogenannten Dritten Welt, haben dort seit Jahrtausenden selbstständig überlebt. Die Gegensätze sind oft krass, aber der Fortbestand dieser Kulturen, oder ihr Fortschritt hängt davon ab, ob die Industrienationen diese Gesellschaften als „Märkte“ behandeln, oder sie in ihrer Lebensweise unterstützen; ob wir ihnen Smartphones verkaufen, Mineralwasser in Flaschen, oder ob wir ihnen unsere Technologien zur Verfügung stellen, damit sie ihre eigenen Brunnen bohren können.“

„Die Kolonialisation war weder gut noch böse – sie „war“ einfach, wie alle Unternehmungen in der Geschichte. Wer will beurteilen, ob z.B. die römischen Eroberungen, oder die Schlachten des 30-jährigen Kriegs sich gut oder schlecht auf die menschliche Entwicklung auswirkten, Umwälzende Ereignisse treffen stets nur den Einzelnen – er gehört zum Kollateralschaden des Irrationalismus. Wir können auch nicht beurteilen, ob ohne Kolonialisation die Menschen – in allen Regionen – besser oder schlechter gestellt wären (siehe Kap. 6. „Der Wert-lose Mensch“), weil die heutige Vernunft nicht der Vernunft der früheren Jahrhunderte entspricht, wenn wir uns an die vorherigen Ausführungen von Dietzgen erinnern. Wenn die Vernunft wandelbar sein soll, wäre ihr Begriff dann nicht nur eine mildere Form des Pragmatismus? Der Pragmatismus bedeutet die Aufgabe oder Anpassung des eigenen Denkens und Handelns an momentane Umstände. Seine Eigenschaften sind regressiv und perzeptiv und erlauben keine verstandesmäßige Entscheidung auf moralischen Axiomen.“

„In einem „starken Staat“ regiert nicht die Macht der willkürlich erlassenen Gesetze und der normativen Rechte, sondern die Macht des rationalen Verstandes. Die Kraft einer Nation kommt nicht aus militärischer Stärke, der Anzahl seiner Ordnungshüter, oder latenten Drohungen von Strafverfolgung. Dies sind die Symptome eines schwachen Staates, der sich in ständiger Belagerung von außen oder innen fühlt. Ein starker Staat bildet sich aus einer Gesellschaft, als eine Interessengemeinschaft. Mit „Interessen“ sei gemeint, die Wesensgleichheit, Gemeinsamkeit der nationalen Werte, Kultur und Traditionen. Die Macht der Vernunft muss die Macht des Irrationalismus und des Altruismus besiegen, bevor auch die Moral und Selbstverantwortung ihre gebührenden Plätze wieder einnehmen können. Alexander Hamilton schreib, dass eine machtvolle Regierung weder intrinsisch gut, noch schlecht ist. Ihr ultimativer Effekt auf die Freiheit, hängt von dem Verhältnis zwischen ihr und den untergeordneten politischen Institutionen ab.“

 

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8 Gedanken zu „(Teil 1.) aus „Macht & Moral der Vernunft“

  1. Pingback: Buchauszug: „Macht | per5pektivenwechsel

  2. Hallo Thomas, vielen Dank für deinen Beitrag. Wenn hier alle Autoren
    „Ihren vollen gesetzlichen Namen und genaue Adresse“ angeben, dann hat dieser anonyme Blog seine objektive Berechtigung.

    • Danke für Ihren Kommentar. Herr Bovet ist einer unserer beitragenden Autoren und seine Bücher werden unter dem richtigen Namen veröffentlicht. Die prinzipielle Autorengruppe des Blogs bleibt aus guten Gründen anonym.
      Details der Käufers werden, bei Bestellung, an unsere email Adresse zum Schutz des Urheberrechts benötigt und werden natürlich nicht auf dem Blog veröffentlicht.

  3. Vielen Dank für den Hinweis.Können sie mir bitte einige gute Gründe nennen, die eine Anonymität der Autorengruppe aus ihrer Sicht rechtfertigen. Da hier einige Militärfachleute und Sicherheitsexperten schreiben, dürfte es doch keine Schwierigkeiten bereiten unter einem „Fakenamen“ zu schreiben. Herr Bovet ist der einzige, der seine Identität aus dem fernen Osten preisgibt.War dies ein Versehen ?

    • Seit seiner ersten Publikation „The Warrior-Truth“ (USA, 2008) hat Bovet unter seinem Echt-Namen publiziert, warum sollten wir ihn hier unter Anonymität stellen?
      Was für einen Unterschied wäre es für den Leser zu wissen, das ein Essay von „Gummibär“ verfasst wurde, oder eben keine Autorenschaft?
      Auf was genau wollen Sie hinaus?

  4. Vielen Dank, für mich ist es nicht unwichtig welcher Mensch hinter dem Essay steht. Ich diskutiere nicht gerne „durch eine Wand“ hindurch.Anonymität als Schutz vor Repressalien kann ich nachvollziehen. Für mich ein Name mit Hintergrund ganz profanes (höfliches) Anliegen. Auf mehr will ich nicht hinaus.

    • Ich bitte Sie Ihren Geist besser einzusetzen: Das gesamte Internet ist eine einzige „Wand“! Wenn Sie nicht sicher sind, dass es sich um einen Bekannten handelt, können Sie sich nach Ihrer Einstellung mit niemanden im Netz austauschen; Bilder, Namen, selbst Autorenschaften sind oft – meist gefälscht!
      Hier ist das Wichtigste der Text selbst und, wenn möglich, Quellenangaben. „An dem Inhalts sollst du sie erkennen…“ 🙂

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