KEIN ‚START BEI WARNUNG‘ – DIE PLAUSIBILITÄT EINES NUKLEARKRIEGES

Hier sind die Gründe für die Wahrscheinlichkeit eines Nuklearkrieges.

In der Presidential Decision Directive PDD/NSC 60, vom Nov. 1997, (deren detaillierter Inhalt bis heute als „Top Secret“ deklariert bleibt) findet der erstaunte Leser folgende Passage im offenen Text: [https://irp.fas.org/offdocs/pdd60.htm%5D

„…Die neuen Leitlinien setzen auch die Politik fort, dass sich die USA nicht auf einen „Start bei Warnung“ verlassen, sondern die Fähigkeit behalten, unverzüglich auf jeden Angriff zu reagieren, wodurch die Berechnungen eines Gegners erschwert werden…“

Der Haken ist, dass die Formel „Start bei Warnung“ die taktisch korrekte Massnahme ist, wenn man den nuklearen Schlagaustausch durch landstationierten ballistischen Raketen auch ‚gewinnen‘ will. Das liegt aber anscheinend nicht im Interesse der US- Regierung.

Bei einem interkontinentalen Raketen Duell ist derjenige im Vorteil, der nach dem Alarm seines Frühwarnsystem die eigenen Raketen abfeuert (Start bei Warnung). Es ist den westlichen Geheimdiensten bekannt, dass russische und chinesische Raketen bei einem Erstschlag auf die Stellungen der amerikanischen strategischen Militärstützpunkte gerichtet sind, und nicht auf die Grossen Metropolen. Das würde bedeuten, dass russischen oder chinesischen Projektile über leeren US-Silos explodierten – während die Amerikaner ihre rechtzeitig abgefeuerten Raketen auf die empfindlichsten Ziele der Angreifer steuern könnten. Amerika will jedoch Russland und China nicht vernichten, sondern weiterhin als Feindbilder pflegen.

Angeblich, bekam das US-Militär die Anweisung, im Ernstfall und nach Alarm des Frühwarnsystems keine eigene Starts zu befehlen. Diesem Konzept nach, würde das eigene landgestützte strategische Arsenal einem Erstschlag eines Gegners geopfert werden. Ist es nicht ein gefährliches Spiel, mit dem ‚Wissen‘ der eigenen Nachrichtendienste – und zweiten Vermutung über das Wissen der gegnerischen – zu rechnen? Wie sagte einst Helmuth Graf von Moltke?: „Kein Plan überlebt die erste Feindberührung!“

Die europäischen Alliierten und Nato-Mitglieder verlassen sich auf den nuklearen Schirm der USA. Nachdem dieser Schutz von den östlichen Gegnern zerstört wäre, bliebe den Verbündeten keine andere Wahl, als sich einer von den USA gesteuerten NWO, unter dauerndem militärischen Notstand, anzuschliessen.

Nach demselben Bericht investierte der „Deep State“ über die letzten Jahre 20 Billionen USD, welche nicht über den Verteidigungshaushalt abgerechnet wurden, in Weltraumwaffen. Diese könnten dann weitere nukleare Bedrohungen in Schach halten und den westlichen Staaten die Oberhand auf absehbare Zeit sichern.

Man hofft, dass mit diesem Plan, Russland und China als Gegner erhalten bleiben, und damit der andauernde militärische Notstand gerechtfertigt werden kann. Es wird damit gerechnet, dass die Ost-Mächte noch vor 2030 zuschlagen müssten, bevor Amerika ein zahlreicheres, leistungsfähigeres Arsenal aufgebaut hat.

Es gilt die Annahme, ein nuklearer Konflikt wird durch Nordkorea provoziert, nicht durch die Ukraine oder Taiwan, wo die USA keine militärischen Angriffsziele bieten. Anders ist die Lage in Korea, wo Amerika 30.000 Truppen stationiert hält und im nahen Japan über 50.000. Es wird ausserdem damit gerechnet, dass sich Russland und China für einen Erstschlag zusammenschliessen werden.

Ein schmutziges Spiel auf jeden Fall – egal welche Strategie man vermutet…

9 Gedanken zu „KEIN ‚START BEI WARNUNG‘ – DIE PLAUSIBILITÄT EINES NUKLEARKRIEGES

  1. Ich nehme eher an, dass die oberen 1%, die Rentier-Klasse, mit dem Verlust des Petro-Dollar in 1-2 Jahrzehnten komplett zusammenbricht. Ob die sich dann noch mit einem Krieg aus dem schwarzen Loch heraus lawieren koennen, ist fraglich, denn die Lebensumstaende im ‚Westen‘ werden sich die naechsten Jahre staendig verschlechtern. Und wenn die andere Rentier-Klasse, also echte Rentner und Arbeistunfaehige/unwillig,e hungert und friert, ist das Imperium zuende.

    • Hello Luisman!
      „…hungert und friert, ist das Imperium zuende…“ Moralisch schon, aber da waere noch eine riesige ‚Praetorische Garde‘, die den Weg ins Dystopia schuetzt.

  2. Gefällt mir natürlich wieder einmal gar nicht, das LIKE gilt also der Nachricht, die mir meine Tageszeitung bis dato zu übermitteln vergaß. Ja, der Hühnerhof erfährt vom Bauern immer im letzten Moment, was er gerade so vor hat – in jedem Fall zu spät für das Federvieh, falls es vorgehabt hätte, Maßnahmen zu ergreifen …

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