RASSISMUS: KULTURELLES ERBE?

Kaum ein anderer Begriff reagiert so empfindlich auf Behandlung wie Rassismus. Es ist eine thematische Büchse der Pandora, (im Englischen: „a can of worms“.) Der enge Begriff des Rassismus per se verbindet die Super-Struktur der Gesellschaft mit allen ihren vitalsten Themen: Politische Ideologie, soziale Prinzipien, historisches Selbstbild, neuerdings sogar nationale Identität sind sämtlich mit diesem Thema verbunden – oder sollte man sagen, wurden bewusst damit verbunden. Weiterlesen

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VERNUNFT ODER MENSCHLICHKEIT?

Proposition: Menschen können ihr ganzes Leben vollbringen, ohne jemals selbst und bewusst eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Ist dies möglich? Durchaus, wenn andere sich um sie kümmern. Dieser Schluss aber verlangt eine Selektion: Wer zählt zu den „Unvernünftigen“, wer zu den anderen. Weiterlesen

ZUKUNFTWEISENDE DEMOGRAPHIE

So sieht also das größte Einrichtungshaus der Welt den Durchschnitt der Deutschen. Oder wenigstens den der Mitarbeiter seiner 50 deutschen Filialen. Es gehört ja zu den Grundsätzen der Werbung, die Zielkundschaft in einem realitätsgerechten Erscheinung- oder Wunschbild vorzuführen. Dabei fällt sofort die Abwesenheit einer moslemisch anmutenden Gestalt auf. Man kann darauf nur schließen, dass (nach den Gesetzen der Werbung) diese Bürger wohl nur einen vernachlässigbaren Teil der Kundschaft stellen. Weiterlesen

FEUDAL-SOZIALISMUS VS. KAPITALISMUS

Keiner hat es treffender gesagt als Sir Winston Churchill: The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings. The inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.“ (in einer Rede vor dem Englischen Unterhaus, 22.10.1945.)
Der heutige Klassenkampf hat die gleichen Ziele wie die der vorhergehenden. Mit dem erstaunlichen Unterschied, dass man anstatt
mehr heute weniger Freiheiten fordert – besonders für den unternehmerischen Klassenfeind und die Hochfinanz. Dafür lieferte der Begründer der Vergleichenden Politologie, Alexis de Tocqueville schon 1840 die besten Worte: “…es existiert im menschlichen Herzen ein verdorbener Hang zur Gleichmacherei, der den Schwachen dazu antreibt, zu versuchen, den Mächtigeren auf seine eigene Stufe herunter zu ziehen, und Menschen zu einer Haltung erniedrigt, welche die Gleichheit in der Sklaverei der Ungleichheit in Freiheit vorzieht.” Ursache ist ein soziales Phänomen, das sogenannte Tocqueville-Paradoxon”, nach dem sich mit dem Abbau sozialer Ungerechtigkeiten gleichzeitig die Sensibilität gegenüber verbleibenden Ungerechtigkeiten erhöht. Weiterlesen

DIE LINKE: VERLORENES POTENTIAL?

Es ist schade, wenn intelligente „studierte“ Menschen ihren Verstand einer Ideologie (links oder rechts) versklaven, anstatt ihn für die Suche nach rationalen Lösungen einzusetzen. So aber werden die geistigen Energien darauf verschwendet um eine sophistische Logik den gewünschten Resultaten anzupassen. Wie beispielsweise die stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke durch ihre hervorragende rhetorische Fähigkeit Argumente zu einzelnen Themen zwar gewinnen zu scheint, die aber grundsätzlich auf falschen Prämissen stehen.

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ZITAT DES TAGES

Der Grund, warum viele Deutsche (insbesondere unsere Politiker) ihr Leben in einer Mixtur von Schuld und Zynismus verbringen ist, weil sie auf der einen Seite selbst nicht vom sozialen Altruismus überzeugt sind (Zynismus) – und auf der anderen, weil sie sich nicht getrauen dagegen zu handeln (Schuldgefühle).

„LIBERALER FASCHISMUS“ (I)

Frage: Was ist „liberaler Faschismus“?
Kurze Antwort: Die Durchsetzung liberaler Ansichten mit faschistischen Mitteln.

Teil I: Anatomie des (modernen) Liberalismus

Niemand wird gezwungen, außerhalb eines politischen Amtes, sich zu bestimmten Position zu bekennen. Allerdings, ein Politiker oder ein Bürger der sich als liberal bezeichnet gibt damit ausdrücklich vor, freiheitlich, tolerant, unabhängig, altruistisch, gut und gerecht zu sein. So besetzt er zwar alle positiven Attribute, aber nur scheinbar. Denn damit bezeugt er auch (ebenso ausdrücklich) eine fehlende philosophische Grundlage und Prinzipien für sein Handeln. Die liberalen Begriffe sind relativ und Werte-abhängig. Mit dem Prädikat „gut“ ergreift sich der Initiator die Urteils-Autorität über die Auswirkungen und Qualität seiner Entscheidungen auf andere. Zwischen den Aussagen: „Das ist gut für dich“ und: „Das ist gut für mich“ liegt sicher die „Mutter aller Unterschiede“. Weiterlesen