DER DEMOKRATISCHSTE MOMENT IST DIE REVOLUTION

Die Bedingungen in der Masse gestatten dem Individuum die Aufhebung von Gewissenshemmungen, deshalb sind Massen im Grunde amoralisch…Die Massen haben nie den Wissensdurst gekannt – sie fordern Illusionen“ (Le Bon) Weiterlesen

DIE NACKTEN UND DIE TOTEN

Nach dem WK II., übernahm die amerikanische Politik die Idee des deutschen Irrationalismus und verband ihn mit den Doktrinen von Truman, Reagan und Bush zur Religion des neuen Humanismus – eine Gesinnung, bei der die Demokratie ihren wirklichen, rationalen Charakter verloren hat, und die verbliebene Worthülse das Alibi des Guten liefert: Humanismus als eine Spielart des Imperialismus und zur Manipulation der Massen. Weiterlesen

FEUDAL-SOZIALISMUS VS. KAPITALISMUS

Keiner hat es treffender gesagt als Sir Winston Churchill: The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings. The inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.“ (in einer Rede vor dem Englischen Unterhaus, 22.10.1945.)
Der heutige Klassenkampf hat die gleichen Ziele wie die der vorhergehenden. Mit dem erstaunlichen Unterschied, dass man anstatt
mehr heute weniger Freiheiten fordert – besonders für den unternehmerischen Klassenfeind und die Hochfinanz. Dafür lieferte der Begründer der Vergleichenden Politologie, Alexis de Tocqueville schon 1840 die besten Worte: “…es existiert im menschlichen Herzen ein verdorbener Hang zur Gleichmacherei, der den Schwachen dazu antreibt, zu versuchen, den Mächtigeren auf seine eigene Stufe herunter zu ziehen, und Menschen zu einer Haltung erniedrigt, welche die Gleichheit in der Sklaverei der Ungleichheit in Freiheit vorzieht.” Ursache ist ein soziales Phänomen, das sogenannte Tocqueville-Paradoxon”, nach dem sich mit dem Abbau sozialer Ungerechtigkeiten gleichzeitig die Sensibilität gegenüber verbleibenden Ungerechtigkeiten erhöht. Weiterlesen

„LIBERALER FASCHISMUS“ (II)

Frage: Was ist „liberaler Faschismus“?
Kurze Antwort: Die Durchsetzung liberaler Ansichten mit faschistischen Mitteln.

Teil II. Anatomie des Faschismus
Bis heute tun sich Funktionäre und Kommentatoren, von Links bis Rechts, noch mit dem wirklichen Wesen des Faschismus schwer. Es gibt kaum einen politischen Begriff, der vager ist, aber dennoch so breitflächig angewendet wird. Dabei übersieht man bewusst, besonders seitens der Linken, dass der Faschismus und der Kommunismus Kinder der gleichen Mutter sind. Hier einige autoritative Definitionen: Roger Griffin, Akademiker an der britischen Oxford Brookes Universität und führender politische Theoretiker des Faschismus, bezeichnet ihn als eine Art von politischer Ideologie, deren mystischer Kern (in verschiedenen Erscheinungsformen) eine palingenetische Form populistischen Ultranationalismus darstellt. Der Faschismus predigt die Notwendigkeit für soziale Wiedergeburt und einen holistisch-nationalen, radikalen „dritten Weg“. Weiterlesen

„LIBERALER FASCHISMUS“ (I)

Frage: Was ist „liberaler Faschismus“?
Kurze Antwort: Die Durchsetzung liberaler Ansichten mit faschistischen Mitteln.

Teil I: Anatomie des (modernen) Liberalismus

Niemand wird gezwungen, außerhalb eines politischen Amtes, sich zu bestimmten Position zu bekennen. Allerdings, ein Politiker oder ein Bürger der sich als liberal bezeichnet gibt damit ausdrücklich vor, freiheitlich, tolerant, unabhängig, altruistisch, gut und gerecht zu sein. So besetzt er zwar alle positiven Attribute, aber nur scheinbar. Denn damit bezeugt er auch (ebenso ausdrücklich) eine fehlende philosophische Grundlage und Prinzipien für sein Handeln. Die liberalen Begriffe sind relativ und Werte-abhängig. Mit dem Prädikat „gut“ ergreift sich der Initiator die Urteils-Autorität über die Auswirkungen und Qualität seiner Entscheidungen auf andere. Zwischen den Aussagen: „Das ist gut für dich“ und: „Das ist gut für mich“ liegt sicher die „Mutter aller Unterschiede“. Weiterlesen