MINDERHEITEN…

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LINKS UND RECHTS AM GEHIRN VORBEI

Was gut ist für das Volk, ist nicht immer gut für den Einzelnen, geschenkt. Es gibt in einer Nation aber Gemeinsamkeiten, von denen letztlich alle profitieren – und es gibt Maßnahmen, von denen nur ein paar wenige innerhalb einer bestimmten Elite profitieren. Weiterlesen

CHANCENLOS – SEIT 1878

Die emotionellen Reaktionen auf die Auswirkungen der EU-Politik und auf die Einwanderungsprobleme sind erstaunlich. Etwa, als wenn man mit Vollgas gegen eine Wand rast und sich über den Schaden wundert. Weiterlesen

DER WERT-LOSE MENSCH

„Der Wert eines Menschen ist, bevor allen anderen Dingen, sein Preis, sozusagen so viel, wie man für den Gebrauch seiner Macht bezahlen würde.“
[Thomas Hobbes, Mitte des 17. Jahrh. in „Leviathan“.]


Nur die menschliche Spezies kennt den Begriff des Wertes. Nichts hat einen intrinsischen Wert, weder ein Ding noch ein Lebewesen. Alles wird bewertet durch den Mensch und seinen unterschiedlichen individuellen Prioritäten. Für den Planeten den er bewohnt, besaß der ursprüngliche Homo sapiens – als einzigartiger Fehler der Natur – bestenfalls einen Grenzwert. Heute liegt er unter dem des Sedimentgesteins. Weiterlesen

DIE MITLEIDS-DIKTATUR

Im Übereifer des Wettbewerbes ihre eigene Klientel vorteilhafter zu bedienen als ihre Kontrahenten, verrennen sich die Parteien immer tiefer in einen irrationalen und unbezahlbaren Sozialismus. Die Entwicklung eines Wohlfahrtstaates ist auch für die Zerstückelung der Gesellschaft in Aktivisten-Gruppen verantwortlich; wobei jeder dafür kämpft – auf Kosten einer anderen Gruppe – spezielle Privilegien zu erringen. Der einzelne Bürger, der nicht zu wenigstens einer dieser Gruppen gehört, verbleibt als sozialer Kollateralschaden.
Als Folgen einer gesellschaftlichen Fragmentierung wird – kurzfristig – die staatliche Macht gestärkt (nach Machiavellis Motto „Divide et impera”), allerdings auch die Vermehrung und Einfluss der Lobbyisten. Zum Zwecke der Obfuskation fraglicher politischer Aktionen und für den Parteienwettbewerb im Wahlkampf ist eine soziale Zersplitterung sicher von Nutzem. Für eine stabile Regierung hingegen, benötigt man einigermaßen homogene gesellschaftliche Interessen. Weiterlesen