DER DEMOKRATISCHSTE MOMENT IST DIE REVOLUTION

Die Bedingungen in der Masse gestatten dem Individuum die Aufhebung von Gewissenshemmungen, deshalb sind Massen im Grunde amoralisch…Die Massen haben nie den Wissensdurst gekannt – sie fordern Illusionen“ (Le Bon) Weiterlesen

POSITION UND BEWUSSTSEIN

Auf Angriffe auf seine Sinnesorgane reagiert der Mensch sofort. Vom Nadelstich bis zur Folter intensivieren sich seine Abwehr- und Schutzmechanismen, bis zum körperlichen und geistigen Kollaps. Weiterlesen

ORGANISATION UND MORAL

Ein neues Buch, an dem ich arbeite, behandelt u.a. die Moral in allen Bereichen der Gesellschaft im Allgemeinen, und der deutschen im Besonderen. Bei meiner Vorbereitung für diese schwierige Aufgabe, habe ich eine kleine Bibliothek an Referenz-Literatur herangezogen, zusätzlich zu meiner schon recht umfangreichen Schriftensammlung. Weiterlesen

„GUTE TATEN SIND DAS GLEITMITTEL DES BÖSEN“

Gerechtigkeit per se gibt es nicht, wohl aber ein natürliches Gleichgewicht.
Das letztere hat mit den menschlichen Vorstellungen von „Ausgewogenheit“ nichts zu tun. Weiterlesen

DER WERT-LOSE MENSCH

„Der Wert eines Menschen ist, bevor allen anderen Dingen, sein Preis, sozusagen so viel, wie man für den Gebrauch seiner Macht bezahlen würde.“
[Thomas Hobbes, Mitte des 17. Jahrh. in „Leviathan“.]


Nur die menschliche Spezies kennt den Begriff des Wertes. Nichts hat einen intrinsischen Wert, weder ein Ding noch ein Lebewesen. Alles wird bewertet durch den Mensch und seinen unterschiedlichen individuellen Prioritäten. Für den Planeten den er bewohnt, besaß der ursprüngliche Homo sapiens – als einzigartiger Fehler der Natur – bestenfalls einen Grenzwert. Heute liegt er unter dem des Sedimentgesteins. Weiterlesen

DIE MITLEIDS-DIKTATUR

Im Übereifer des Wettbewerbes ihre eigene Klientel vorteilhafter zu bedienen als ihre Kontrahenten, verrennen sich die Parteien immer tiefer in einen irrationalen und unbezahlbaren Sozialismus. Die Entwicklung eines Wohlfahrtstaates ist auch für die Zerstückelung der Gesellschaft in Aktivisten-Gruppen verantwortlich; wobei jeder dafür kämpft – auf Kosten einer anderen Gruppe – spezielle Privilegien zu erringen. Der einzelne Bürger, der nicht zu wenigstens einer dieser Gruppen gehört, verbleibt als sozialer Kollateralschaden.
Als Folgen einer gesellschaftlichen Fragmentierung wird – kurzfristig – die staatliche Macht gestärkt (nach Machiavellis Motto „Divide et impera”), allerdings auch die Vermehrung und Einfluss der Lobbyisten. Zum Zwecke der Obfuskation fraglicher politischer Aktionen und für den Parteienwettbewerb im Wahlkampf ist eine soziale Zersplitterung sicher von Nutzem. Für eine stabile Regierung hingegen, benötigt man einigermaßen homogene gesellschaftliche Interessen. Weiterlesen