DIE MORALITÄT DER ARMUT

Das angebliche “Recht” zu einem minimalen Lebensstandart bedeuted, dass einige Menschen “versklaved” werden dürfen, um für die willkürlich festgelegten – minimalen oder maximalen – Bedürfnisse derjenigen Menschen aufzukommen, die ohne jegliche Eigenleistungen im Staat existieren.

Probleme des Altruismus
Der schwache Staat (im Gegensatz zu dem „starken Staat“, wie ihn der deutsche Verfassungsrechtler
Carl Schmitt, 1888-1985, in seinen Ausführungen über den Parlamentarismus beschrieb) behauptet sich, indem er auf der einen Seite ständig reguliert und auf der anderen, indem er ständig gibt. Zuwendungen an eine Gruppe bedeutet immer Benachteiligung einer anderen. Jedoch, in der heutigen politischen Denkweise, bedeutet die Umverteilung nicht Enteignung, sondern „gerechter Ausgleich“. Doch was gleicht man hier aus? Wer ist der „Herr der Werte“?

Der Altruismus steht für die Enormität der moralischen Käuflichkeit die damit verbunden ist und beweist das Versagen des Altruismus auf dem Felde der Ethik. Altruismus besagt, dass Taten zu Gunsten anderer gut sind und damit alle Taten für einen selbst schlecht. So werden Wohltaten zum einzigen Kriterium moralischer Werte – solange der Nutznießer nur jemand anders ist als man selbst. Demnach wird z.B. ein junger Mensch als moralisch besser bewertet, der z.B. seine Karriere aufgibt um in Flüchtlingslagern Decken zu verteilen, als jemand der in täglichem Kampf seine persönlichen Ambitionen erfüllt.

Der Altruismus lässt das Konzept eines selbstständigen Menschen nicht zu. Er erlaubt keine andere Definition des Lebens, als entweder die des Opfers, oder die des Parasiten. Er erlaubt kein Konzept der wohlwollenden Koexistenz, also auch keine Gerechtigkeit. Was ist die Folge dieses NutznießerKriteriums für die Moral? Man lernt, dass die Moral der Feind ist – man kann nichts durch sie gewinnen, nur in der Tat verlieren! Denn wenn man keinen Akt der Selbstlosigkeit begeht hat man keine moralische Bedeutung.Weil die Natur den Menschen nicht mit einer automatischen Form des Überlebens ausgestattet hat, sondern weil er sein Leben durch persönliches bewusstes Handeln bestreiten muss, bedeutet das dann nicht, dass sein Überlebenswille unmoralisch schlechthin sein muss?

Natürlich ist dabei zu bedenken: Egoismus (im Sinne von positivem Selbstinteresse) darf nur gelebt werden im Zusammenhang mit einem Vernunft-bezogenen, rationalen und objektiv nachweisbaren Verhaltens-Kodex (Ethik) und ist kein Freibrief für Willkür. Selbstinteresse und Eigennutz, also nicht im Sinne eines Nietzschen Narzissmus. Allerdings bedenke man auch, dass gerade der extreme Egozentrismus die Kehrseite der gleichen Münze darstellt, von welcher der Altruismus die andere Seite ist! Zwei Menschen werden nicht dadurch ebenbürtig, indem einer sein Vermögen mit dem Erfolglosen teilt. Im Gegenteil: dadurch wird der ungleiche Status erst formalisiert (siehe auch „MIT HARTZ IV INS MITTELALTER“, Nov. 2012)
Ein klassisches Dilemma der Linken: Wie gibt man, ohne dem Beschenkten die Würde zu nehmen? Einfache Antwort: In dem man den Besitz des anderen als unmoralisch erklärt!

3 Gedanken zu „DIE MORALITÄT DER ARMUT

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      1. Seneca: Virtue is nothing else but the use of reason.
      2. Aristotle: Only the setting of objectives enables man to act ethical.

  2. Pingback: Altruismus | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht

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