artificial stupidity

Ein Volk oder eine Masse bewirkt (historisch gesehen) nichts aus sich heraus – hinter jeder Neuerung, jeder Mode, Trend oder Ideologie, stehen Einzelne – Politiker, einflussreiche Menschen aus Wirtschaft, Industrie oder (weniger) Kultur und Wissenschaft, oder deren gesteuerte ‚Influenzer‘.

Die Medien greifen diese Bewegungen auf und verbreiten sie, als wären sie eine mystische Geburt aus einem neuen gesellschaftlichen Bewusstsein. Nun brauchen sich nur einige opportunistische Politiker oder Interessenträger dahinter stellen – und schon „fegt eine neue Sau durchs Dorf“.

Eine Video-Produktion aus dem Buch „Dismantling America“ von Thomas Sowell, bezeugt die schädliche gesellschaftliche Entwicklung, welche das moderne Bildungssystem und die Sozialen Netzwerke heraufbeschwören.

Eine „Aktivistin“, zusammen mit mehreren Darstellern, hat auf dem Platz einer Handelsmesse für ein Verbot gegen Dihydrogenmonoxid geworben. (Eine chemische Bezeichnung für einfaches Wasser!) Mit polemischen Parolen, wie: „es erschien in unseren Flüssen und Seen, nun finden wir es in unserem Urin, Schweiss und Tränen…“, erwarben sie immerhin einige hundert Unterschriften.

Die konditionierte Masse reagiert schon auf mediale Themen wie Pawlowsche Hunde.
Menschen werden zwar ignorant geboren, aber nicht dumm. Die Dummheit, der wir heute begegnen, bezeichnet der Autor als „Artificial Stupidity“, (im Gegensatz zur „Artificial Intelligence“ der digitalen Welt.) Orte des Lernens degenerieren zu Zentren der Indoktrination.

Die Erfahrungen des Lebens kann helfen aus der Indoktrination herauszuwachsen. Was sich aber als beharrlich erwiesen hat ist die Gewohnheit, nur eine Seite eines Problems zu hören, und dann zu Aktionen überzugehen, ohne sich mit der anderen Seite auseinandergesetzt zu haben. Prinzipiell am zerstörerischsten sind die Resultate dieser Prozesse, bei Abwesenheit der geistigen Fähigkeiten die es erlauben, eine bestimmte Theorie, oder Reihe von Überzeugungen, gegeneinander zu prüfen.

Es gab eine Zeit, in der viele Erzieher mit Stolz ihren Schülern erklärten, dass sie lernen werden wie man denkt – und nicht was. Heute servieren Lehrer und Erzieher ihre Schüler mit fertigen Ansichten bezüglich der neuen Trinität von Rasse, Klasse und Geschlecht und erwarten, dass sie damit zu Taten eilen. Der eigene konzeptuelle Denkprozess verkümmert bevor er sich entwickeln kann.

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