Mr. Draghi & Mr. Smith

„The progress of the enormous debts, which at present opress, and it will in the long run probably ruin, all the great nations of Europe has been pretty uniform…“
(Adam Smith, 1776 „The Wealth of Nations“ Kapitel III., Buch V. Public Debt, S. 392)
[Übers.: „Die Weiterentwicklung der enormen (öffentlichen) Schulden, welche gerade belasten und die, auf längere Sicht, alle großen europäischen Nationen ruinieren werden, war stets ziemlich gleichförmig…“]

7 Gedanken zu „Mr. Draghi & Mr. Smith

  1. Pingback: Woanders gelesen: Mr. Draghi & Mr. Smith | Deutsche Ecke

  2. Leider ist unser Geld nur noch ein IOY. Beliebig zu erstellen, und unsere Sicherungssysteme bestehen aus Krediten die andere Kredite „besichern“ sollen. Nehmen wir nur mal den ESM der ja 1 Billion Haftungskapital haben soll. Liegen dort tatsächlich 1 Bio Euro „rum“? Natürlich nicht. Im Vertrag steht wohl nur drin wenn es soweit ist, haben die Länder das Geld zu überweisen.

    Auf welche Weise dieses Geld generiert wird ist völlig egal und so ist auch folgendes völlig legal. Die Staaten legen neue Anleihen auf, die Banken übernehmen diese ohne jede Risikovorsorge (das ist gesetzlich so geregelt Anleihen vom Staat = Geld, ohne Risiko) und die Zentralbank kauft diese Anleihen auf.

    Draghi fing „bescheiden“ mit knapp über 60 Mrd an. Was allein in einem Jahr von 720 Mrd sind, ohne jedwegen Wiederstand wurde im März – glaube ich – auf 80 Mrd aufgestock und voila das sind in einem Jahr schon 960 Mrd. Was steht dem gegenüber?

    Gar nichts, nur ein paar mehr Schuldscheine und Staaten verschulden sich bei sich selbst. Der Witz ist ja, daß damit tatsächlich beliebig auch was gekauft werden kann. Was will man als Schmarotzer mehr? Man hat das gesamte Voll „locker“ in der Tasche. Gerade vor kurzem konnte man auf Science Files folgendes lesen:
    http://sciencefiles.org/2016/04/03/macht/

    Aber die Leute wollen es tatsächlich so. Ein Blutzoll für Staaten wird ja als „Es ist süss für Deinen Staat zu sterben“ ausgedrückt.

    Oder noch perfider mit den Worten eines „angeblich tollen Politikers“:
    John F. KennedySchlagworte: Tat, Land, Verantwortung, Politik

    „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

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