OLYMP DER BLAUEN GÖTTER

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Im Jahre 1625 schrieb der niederländische Rechtsgelehrte Hugo Grotius sein Werk „De jure belli ac pacis“, über das Recht im Krieg und Frieden. Er war überzeugt davon, dass bestimmte „Allgemeinrechte“, prinzipielle Naturgesetze alle Nationen und Gesellschaften durchdringen, unabhängig von ihren Kulturen und Traditionen; damit war er der Vater des modernen Völkerrechts. In seinem Werk „Zum ewigen Frieden“, forderte der deutsche Philosoph Immanuel Kant 1795 das Völkerrecht ein, auf das sich die Gründer des Völkerbundes (1920) schließlich bezogen. Weiterlesen

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VÖLKERRECHTLICHE ILLUSIONEN

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Das komplexe Wesen des Völkerrechts ist ein idealistisches Konstrukt, das noch weniger als manche nationale Grundrechte dazu geeignet ist, Menschen praktischen Schutz zu gewähren. Seit der Gründung der Vereinten Nationen aus dem vormaligen Völkerbund 1945, haben die abstrakten Internationalen Rechtsstrukturen kaum nennenswertes Leben gerettet. UN Einsätze basieren auf Gegengewalt (sanktionierte Kapitalstrafe für den vermeintlichen Verursacher), oder auf passiver Beobachtung von Völkermord (Beweissammlung). Als Bühne der westlichen Großmächte und ihrer Verbündeten ist (und waren) die UN und das Security Council nichts weiteres als die juristische Fassade des Amerikanischen Machtmonopols. Weiterlesen